Mitglie­der­ver­sammlung Musik­verein Stadt­ka­pelle Owen

Mitglie­der­ver­sammlung Musik­verein Stadt­ka­pelle Owen

Hier der Bericht dazu, damit seid ihr auf dem Laufenden.

Zur ordent­lichen Mitglie­der­ver­sammlung am 26. Januar 2024 konnte der 1. Vorsit­zende Holger Macho die anwesenden Mitglieder im Café Ladner‘s Ochsen Beck begrüßen. Es folgte das Gedenken an die Verstor­benen des vergan­genen Jahres.
Das vergangene Jahr war von vielzäh­ligen musika­li­schen und außer­mu­si­ka­li­schen Aktivi­täten der Orchester geprägt. Es gilt jedoch, sich nicht auf den Lorbeeren auszu­ruhen, sondern aktiv an der Attrak­ti­vität des Vereins weiter zu arbeiten, so könnte man die Berichte der musika­li­schen Leitung und der Vorstands­mit­glieder zusam­men­fassen.

Dirigentin Daniela Hofmann berichtete, dass sie große Freude an den Nachwuchs­or­chestern hat. Es ist toll, wie sich die jungen Musiker entwi­ckeln. Schon bald können die MusiKids, die letztes Jahr mit der Ausbildung begonnen haben, in die Jugend­ka­pelle integriert werden. Auch von der Jugend­ka­pelle schaffen Jungmu­siker jedes Jahr den Sprung zur Stadt­ka­pelle. Bei der Stadt­ka­pelle gefällt der Stadt­ka­pell­meis­terin die Ausge­wo­genheit zwischen konzer­tanter Musik und den „Festles-Auftritten“ über das Jahr. Sei es bei befreun­deten Vereinen oder bei den eigenen Veran­stal­tungen. Hofmann gibt einen kleinen Ausblick auf die Höhepunkte im Jahr. Es wird eine Sommer­se­renade zusammen mit dem Posau­nenchor geben. Sie freut sich sehr auf das Gemein­schafts­konzert, war doch die Sommer­se­renade 2013 ihr erstes Konzert als verant­wort­liche Dirigentin.
Nicht ganz zufrieden ist Daniela Hofmann mit den derzei­tigen Rahmen­be­din­gungen für die Proben­arbeit. Der Herzog-Konrad-Saal ist platz-mäßig zwar sehr gut, doch logis­tisch ist es eine Heraus­for­derung. Beispiel Schlagzeug: Jugend­ka­pelle und Stadt­ka­pelle brauchen die Vielfalt der einzelnen Instru­mente. Da die Jugend­ka­pelle im Bahnhof probt fehlen teilweise die Instru­mente für die Stadt­ka­pelle. Anderer­seits sieht sie eine Rückkehr der Stadt­ka­pelle in den Bahnhof kritisch, da es akustisch und von den Licht­ver­hält­nissen für gute Proben­arbeit nicht zufrie­den­stellend ist.
Den Musikern gab Hofmann mit auf den Weg, das Hobby nicht zu sehr als Belastung zu sehen, auch wenn sich Auftritte und Proben­arbeit teilweise häufen. Im Gegenteil, sie forderte mehr Engagement ein, damit die Kapelle das gute Niveau halten und auch noch steigern kann.

Jugend­lei­terin Miriam Kubat blickte in einem kurzwei­ligen Beitrag auf das abgelaufene Jahr zurück. Neben den musika­li­schen Auftritten hob sie besonders auch die nicht-musika­li­schen Aktivi­täten hervor, die den Kindern und Jugend­lichen viel Spaß gemacht haben und nannte z.B. Eislaufen und der Besuch des Natur­theaters Grötzingen im Rahmen des Kinder­fe­ri­en­pro­gramms. Neun Kinder haben im vergan­genen Jahr an den D‑Lehrgängen des Verbands teilge­nommen und sich in Theorie und Praxis weiter­ge­bildet. Kubat schätzt sehr, dass die MusiKids und die Jugend­ka­pelle bei den Veran­stal­tungen des Vereins viel Platz zur Präsen­tation bekommen, sei es beim Frühlingsfest, beim Konzert oder der Christbaum-Musik. Zum Schluss gab die Jugend­lei­terin bekannt, dass sie aus persön­lichen Gründen den Posten aufgeben muss. Die Nachfolge ist geregelt – Anna Kirch­georg wird Kubat als Jugend­lei­terin nachfolgen. Mehr dazu in Kürze.

Der zweite Vorsit­zende Markus Schmid ließ das Jahr Revue passieren und ging mit einigen Beispielen auf die vielfäl­tigen Auftritte und Aktionen ein. Anschließend gab er einen Ausblick auf das aktuelle Jahr und die geplanten Aktivi­täten. Besonders appel­lierte der Vize an die Geschlos­senheit der Kapelle im Jahr vor dem 125-jährigen Jubiläum, in dem schon viele Weichen­stel­lungen für das Festjahr anstehen. In einer großen Gruppe soll und muss jeder mitge­nommen werden, es müssen Kompro­misse einge­gangen und indivi­duelle Bedürf­nisse auch einmal zurück­ge­stellt werden.

Der erste Vorsit­zende Holger Macho berichtete von seinen Teilnahmen bei Verbands- und Kreis­sit­zungen, bei denen auch die Abstimmung mit den anderen Vereinen statt findet. Speziell positiv hob er hervor, dass die Zusam­men­arbeit mit anderen örtlichen Vereinen gut funktio­niert und dass die Vereins­ge­mein­schaft in Owen intakt ist.
Im Musik­verein schätzt Macho die gute Kamerad­schaft und die offene Kommu­ni­kation zu den vielfäl­tigen Themen des Vereins.
Holger Macho streifte in seinem Bericht auch kurz die Statis­tiken. Der Musik­verein hat 312 Mitglieder, davon 88 aktive Musiker. Die Aktiven teilen sich auf in 58% männliche und 44% weibliche Musiker und das Durch­schnitts­alter beträgt 32 Jahre.
Die ganzen Statis­tiken basieren auf den Daten, die der Adminis­trator des Vereins – Rolf Schmid – betreut und verwaltet. In diesem Zusam­menhang beleuchtete Macho den Aufga­ben­be­reich dieses Ressorts. Es sind nicht nur die Mitglie­der­zahlen zu verwalten, sondern auch alle Instru­mente und die Versi­cherung dazu sowie die Uniformen. Darüber hinaus ist der Adminis­trator auch verant­wortlich für das große Arsenal unserer Noten und die unter­schied­lichen Ordnungen des Vereins. Viele Stunden Arbeit, die man nicht sieht, weil alles immer bestens organi­siert ist.
Im vergan­genen Jahr gab es 11 Sitzungen der Vorstand­schaft. Der erste Vorsit­zende bedankte sich beim Gremium für die gute Zusam­men­arbeit. Ein spezi­eller Dank gilt allen aktiven und passiven Mitgliedern, die sich bereit erklären, Aufgaben zu übernehmen und so den Verein am Laufen halten.

Die Kassenlage des Vereins ist nach wie vor gut. Kassier Jens Hofmann berichtete über das Ergebnis des vergan­genen Jahres. Finan­ziell steht der Verein auf einer soliden Basis. Prüfer Jochen Rempis bestä­tigte Jens Hofmann eine stimmige Kassen­führung und eine einwand­freie Verwaltung des Vereins­ver­mögens. Die Entlastung des Kassiers sowie der Vorstand­schaft durch Bürger­meis­terin Verena Grötzinger erfolgte einstimmig.

Wahlen:
Es stand die Wahl verschie­dener Vorstands­mit­glieder an, unter anderem der 1. Vorsit­zende. Alle Amtsin­haber kandi­dierten für eine weitere Amtszeit. Holger Macho wurde einstimmig für eine weitere Amtszeit gewählt.

Folgende Personen wurden en bloc einstimmig für zwei Jahre im Amt bestätigt:
Ressort Adminis­tration:
Rolf Schmid
Ressort Stadt­ka­pelle:
Nathalie Remde
Schrift­führer:
Jana-Marie Rietz­schel
Kassier:
Jens Hofmann
Neu (und einstimmig) in die Vorstand­schaft gewählt wurde Tanja Hofmann, die das Ressort Jugend übernimmt.
Als Kassen­re­vi­soren wurden Jochen Rempis, Jörg Nothwang und Katja Kazmaier einstimmig im Amt bestätigt.

Ehrungen:
Für 25 Jahre Mitglied­schaft erhielten folgende Mitglieder die Verein­seh­ren­nadel in Silber und den Ehren­brief: Heinz Schmollack, Susanne Löw, Manfred Zahn, Cornelia Kächele, Walter Dohn, Friedgard Nothwang, Ursula Sander, Simon Knabel, Jana-Maria Rietz­schel, David Annen, Matthias Büchele, Bärbel Beller, Verena Schmid
Für 10 Jahre aktive Tätigkeit als 1. Vorsit­zender erhielt Holger Macho die Verbands­eh­ren­nadel in Bronze und Urkunde.
Für 10 Jahre aktive Musiker­tä­tigkeit erhielt Katrin Feller die Verbands­eh­ren­nadel in Bronze und Urkunde.
Für 20 Jahre aktive Musiker­tä­tigkeit erhielt Jana-Maria Rietz­schel die Verbands­eh­ren­nadel in Silber und Urkunde.
Für 40 Jahre aktive Musiker­tä­tigkeit erhielten folgende Musiker die Verbands­eh­ren­nadel in Gold mit Diamant und Urkunde: Jürgen Schmid, Markus Klein, Michael Roth, Joachim Sander, Dirk Übbing, Tanja Hofmann
Für 50 Jahre aktive Musiker­tä­tigkeit erhielt Thomas Dannenmann die Verbands­eh­ren­nadel in Gold mit Diamant und Urkunde.

Da keine Anträge für die Versammlung einge­reicht wurden und es auch keine weiteren Fragen und Wortmel­dungen gab, beendete Holger Macho die harmo­nisch verlaufene Mitglie­der­ver­sammlung 2024 mit einem großen Dank an alle für die gute Kamerad­schaft und geleistete Arbeit vor und hinter den Kulissen im abgelau­fenen Jahr.